Hitze und Trockenheit sind direkte Folgen des Klimawandel
August 19, 2018 Klimawandel Keine Kommentare

Der Klimawandel wird zur Klimakatastrophe führen. In der Natur gibt es kein Menschenrecht auf ein gutes Leben. Wir verbrennen und verarbeiten jeden Tag sehr große Mengen von Erdöl, Erdgas und Kohle.

Unsere Kinder und Enkelkinder werden in Zukunft durch die Migration von Menschen, Hitze und Trockenheit leiden.

Unsere Nachfahren werden einen Alltag erleben, der von blutigen Konflikten und schlechten Nachrichten geprägt ist.

Für jedes Grad globalen Temperaturanstiegs verringern sich die Erträge von Weizen und Reis um 15 Prozent!

Was wird passieren, wenn Hitze, Trockenheit, Dürre, Wassermangel, Migration und Ernteausfälle den Alltag von Milliarden Menschen prägen und es keine Hoffnung auf ein gutes Ende gibt?

Der Klimaschutz ist keine Frage der Technik, sondern ein Wandel unserer Gesellschaft, der auch die Chance auf eine bessere Welt bietet.

Weder die Wissenschaft oder neue Technologie werden uns helfen können, wenn wir nicht aufhören Kohle und Öl zu verbrennen.

80 Prozent der Menschen geben bei Umfragen an, Auswirkungen des Klimawandels persönlich zu spüren und sich Sorgen zu machen und den Klimawandel als Bedrohung zu empfinden, aber der Sorge folgt keine unmittelbare klimafreundliche Aktion.

Schon vor dem Jahr 2050 drohen Schäden durch die Erderwärmung, die irreversibel sind und das Leben von Milliarden Menschen für viele tausend Jahre negativ bestimmen werden.

Durch irreversible Kippeffekte im tropischen Regenwald, im Permafrostboden oder in der Antarktis und in Grönland drohen bis Ende des 21. Jahrhunderts weltweit katastrophale Schäden.

Erreichen Ökosysteme durch die globale Erwärmung bestimmte Kipppunkte verstärkt sich der Treibhauseffekt drastisch und unumkehrbar.

Dann könnten die Polkappen schmelzen, die großen Flüsse im Himalaya versiegen und der immergrüne Regenwald in Südamerika verschwinden und das Leben auf der Erde in einen neuen unvorstellbaren Zustand geraten.

Eine so hohe CO2-Konzentration wie heute von 408 ppm in der Atmosphäre gab es zuletzt vor drei Millionen Jahren.

Damals war es drei Grad wärmer als heute und das Eis in Grönland und der Antarktis ist geschmolzen und der Meeresspiegel ist 10 bis 20 Meter höher gelegen.

Im Jahr 2018 wurden erstmals bereits an bestimmten Tagen ein Rekordwert von 411 Teilchen pro Million Teilchen (ppm = Parts per Million) CO2 in der Atmosphäre gemessen.

Als Klimaziel und als Voraussetzung für ein gutes Leben in der Zukunft wird eine CO2 Konzentration von 350 ppm angesehen.

Im Zeitraum von 8000 vor Christus bis ca. 1960 ist die CO2 Konzentration um lediglich 30 ppm auf rund 320 ppm gestiegen.

Im Zeitraum von 2001 bis 2016 ist das CO2 von 370 auf 400 ppm gestiegen, das heißt, die CO2 Konzentration ist in diesen 15 Jahren so stark gestiegen wie in den letzten 10.000 Jahren.

Die Klimaveränderungen führen zu einer Verknappung von Trinkwasser und Nahrungsmitteln und gefährden tief liegenden Inselstaaten sowie dicht bevölkerte Küstenstädte in Amerika, Afrika und Asien.

In Südeuropa wird es noch trockener und heißer werden. Das Grundwasser wird weiter zurückgehen und die Dürremonate werden sich von zwei auf fast sechs Monate verlängern. Tomaten, Erdbeeren und anderes Obst und Gemüse aus Spanien, Italien und Griechenland wird es nicht mehr geben.

Von 2000 bis 2016 sind etwa 125 Millionen Menschen über 65 Jahre weltweit Hitzewellen ausgesetzt gewesen mit entsprechenden gesundheitlichen Folgen, etwa für das Herz-Kreislaufsystem.

Bis 2050 könnte die Zahl der Menschen, die jedes Jahr direkt an den Folgen von Hitzewellen leiden, eine Milliarde erreichen.

Da der Mensch auch durch andere Aktivitäten wie Landwirtschaft, Massentierhaltung und Wohn und- Straßenbau die Ökosysteme schädigt, sterben viele Tier – und Pflanzenarten aus und die Natur kommt aus dem Gleichgewicht. Dadurch werden sich Krankheiten und Krankheitserreger leichter ausbreiten können und es wird weniger Ernteertrag geben und mehr Schädlinge.

Zum Beispiel sind 2018 in Europa mehr Menschen am West-Nil-Fieber erkrankt, das durch Stechmücken übertragen wird, die jetzt ideale Lebensbedingungen vorfinden.

Leider werden viele Erfolge wie der Einsatz von Solarstrom und mehr Bildung und Einkommen in Afrika und Asien durch ungebremstes Bevölkerungswachstum, Korruption und Marktversagen aufgehoben.

Die 20 wärmsten Jahre seit 1850 liegen in den vergangenen 22 Jahren. Mehr Tropenstürme auf der Nordhalbkugel als im Durchschnitt des 20. Jahrhunderts und eine besondere Dürre und Trockenheit im Jahr 2018 in Europa sind Merkmale des neuen Klima.

In Deutschland und Österreich wird die Wirkung der neuen Abgasreinigung in Autos aufgehoben, weil die Menschen größere Autos fahren und mehr PKW und LKW unterwegs sind.

China hat bereits sehr viel im Klimaschutz erreicht und ist führend bei Windenergie, Solarenergie und Elektromobilität aber hat immer noch sehr viele Kohlekraftwerke. Indien hat hohe Steigerungsraten bei der Motorisierung und sehr viele Kohlekraftwerke und die USA sind auf dem Weg zu größten Fördernation für fossile Brennstoffe zu werden.

Die Reaktion der Gesellschaft auf die sich abzeichnende Katastrophe ist traurig und deprimierend.

Die Politik handelt sehr zögerlich aus Sorge um die Wählergunst und die Unternehmen freuen sich über hohe Gewinne aus umweltschädlichen Produkten und die Bürger und Bürgerinnen verdrängen und ignorieren die drohende Katastrophe.

Wir können die schlimmsten Folgen des Klimawandel aufhalten, wenn wir jetzt unser Verhalten ändern und aufhören Kohle, Gas und Erdöl zu verbrauchen.

Jeder muss sich selber fragen, ob Bequemlichkeit und die Gewohnheit es wert sind, die Konsequenzen der Klimakatastrophe zu tragen.

Lassen Sie das Auto stehen und steigen Sie ein in die neue Mobilität und einen nachhaltigen Lebensstil.
Written by Eco Advice